Entwicklung und Potenzial der Primärversorgung
Im Oktober widmen wir uns einem sozialen Thema, nämlich der Gesundheitsversorgung. Wir meinen nämlich, dass einer der Gründe für die zunehmende Rechtsentwicklung in der Kürzungspolitik der Regierung(en) liegt. Immer mehr Menschen haben das Gefühl, ihre sozialen Anliegen wie eben die Gesundheitsversorgung, Pensionen, Wohnen, Kinderbetreuung, Bildung u.a. finden zu wenig Beachtung.
Dazu der Vortrag von Eva Pilz und anschließender Diskussion.
Dienstag, 13. Oktober 2026, 19:00h (Ankommen), 19:30h (Veranstaltungsbeginn)
Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-39/6/R02, 1220 Wien

Primärversorgungseinheiten in Österreich entstanden als Antwort auf den Bedarf nach ambulanter, multiprofessioneller medizinischer Versorgung in Wohnortnähe. Nach ersten Ideen 2007 wurde 2015 die erste Primärversorgungseinheit in Wien eröffnet, ein Modell, das u.a. auf starken Widerstand der Ärztekammer stieß. Heute gibt es allein in Wien über 25 solcher Zentren, Tendenz stark steigend.
Über Entstehung, Entwicklung und Vorteile dieser Einrichtungen sprechen wir mit Eva Pilz, die selbst als Allgemeinmedizinerin in einer Primärversorgungseinheit im 15. Wiener Gemeindebezirk, einem der ärmsten und migrantischsten Wiens, arbeitet. Sie wird ihre Beweggründe darlegen, warum sie sich in einer PVE engagiert und berichten, welche Erfahrungen sie gemacht hat und noch immer macht.




