Dienstag, 13.1.2026 im Werkl

Von , 8. Januar 2026 14:41

Wie stehen die Chancen auf Frieden in Palästina? – um 19:00h

Mit Muna Duzdar

Der Krieg Israels gegen die palästinensische Zivilbevölkerung dauert unvermindert an und erstreckt sich inzwischen nicht nur auf Gaza, sondern auch das Westjordanland, wo die israelische Regierung illegalen Siedlungsbau forciert und die Lebensgrundlagen der palästinensischen Bevölkerung durch großflächige Abholzung von Olivenbäumen zerstört.

Sind der im Gaza-Friedensplan vorgesehene Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen und eine mögliche palästinensische Selbstverwaltung nun in greifbarer Nähe? Und können wir überhaupt von einem Waffenstillstand sprechen? Und wie sieht es mit der Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln und winterfesten Behausungen aus?

Darüber werden wir mit Muna Duzdar sprechen.

Muna Duzdar ist Rechtsanwältin und Abgeordnete zum Nationalrat der SPÖ. Sie ist Obfrau des Verfassungsausschusses, Mitglied des Pilnacek-Untersuchungsausschusses, des Justizausschusses und des Geschäftsordnungsausschusses. Im September 2025 stellten sie und ihr Kollege Paul Stich ein Anfrage an die Außenministerin betreffend der Lieferung von Rotax-Motoren für Drohnen, die im Gaza-Krieg zum Einsatz kommen, siehe Anfrage von Muna Duzdar. Sie ist die Tochter palästinensischer Einwanderer und war erste Staatssekretärin mit Migrationshintergrund in der Regierung Kern (2016-2017).

Wie gewohnt im – Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-30 / Stiege 6 / R02, 1220 Wien

Bündniss 12. Februar

Von , 4. Januar 2026 09:20

Wie schon seit einigen Jahren ist Rassismusfreies Transdanubien auch heuer wieder Teil des Bündnisses 12. Februar. Wir laden alle Freund_innen ein, sich an der für diesen Tag geplanten Demonstration zu beteiligen.

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Kürzungen und kein Ende in Sicht

Von , 2. Dezember 2025 12:56

Am Dienstag den 9. Dezember 2025, 19:00 Uhr (Ankommen), 19:30 Uhr (Veranstaltungsbeginn)

Im WERKL im Goethehof, Schüttaustraße 1-30 / Stiege 6 / R02, 1220 Wien

Mit Selma Schacht

Der Bund muss sparen und mit ihm die Länder und Gemeinden – so tönt es uns tagtäglich aus allen medialen Kanälen entgegen. Gleichzeitig sind wir mit Lohn- und Gehaltsabschlüssen unter der Inflationsrate und steigender Teuerung bei Energie- und Stromversorgung, bei Mieten und Lebensmitteln konfrontiert. Doch anstatt Milliardäre und Millionäre entsprechend zu besteuern, auferlegt uns die Regierung einen harten Sparkurs, der die ohnehin schon Ärmsten der Gesellschaft besonders trifft. Aber dem nicht genug: Für die nächsten Jahre sind Milliardenausgaben für Rüstung und Anschaffung von Kriegsgerät geplant.

Die Stadt Wien, die sich bisher ihrer sozialen Tradition rühmte, trägt den Sparkurs zur Gänze mit. Nicht nur sehen sich Deutschlehrende, Sozialarbeiter_innen in der Sucht- und Drogenhilfe u.v.a. Berufsgruppen in ihrer Existenz bedroht, sondern auch die Menschen, die sie bisher betreut haben und die ohnehin schon sehr prekär leben und nun Gefahr laufen, ihr soziales Netz gänzlich zu verlieren: Menschen mit Behinderungen, Alleinerziehende, Pensionist_innen, Geflüchtete, Langzeitarbeitslose, Wohnungslose, Pflegebedürftige.

In Wien hat sich eine Protestbewegung gegen die geplanten Einsparungen entwickelt, die davor warnt, dass sich nicht nur das „Straßenbild“ der Stadt drastisch verändern werde, wird das Sparprogramm umgesetzt. Das Bündnis „SoWiSo – Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“ versucht die Proteste zu koordinieren und weitere zu organisieren.

Über Ausmaß der Kürzungen und Anzahl und Art der betroffenen Einrichtungen berichtet Selma Schacht. Sie ist Sozialarbeiterin und Freizeitpädagogin, Betriebsratsvorsitzende bei „Bildung im Mittelpunkt“, Arbeiterkammerrätin für die KOMintern und in vielen Zusammenhängen politisch aktiv.

Auch das waren wir

Von , 13. November 2025 17:19

Ausstellungsbesuch mit Führung

Community-Museum Goethehof, Schüttaustraße 16, 1220

Samstag, 15. November 2025, 10.00

Nähere Infos gibt es im Kurier.

Im Auftrag von Wiener Wohnen haben Alexander Martos und Niko Wahl die Ausstellung „Auch das waren wir“ konzipiert. Sie erinnert an die über 130 Bewohner_innen des Goethehofs, die während der NS-Zeit aus ihren Wohnungen vertrieben wurden. Es waren Menschen, die verfolgt wurden, weil sie jüdisch waren oder gegen die Nazis Widerstand leisteten. Im Goethehof selber sind die Namen der Betreffenden an den Türen der Stiegen angebracht worden, auf denen sie gewohnt haben. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit Bewohner_innen und Nachbar_innen des Goethehofs entstanden und gibt Einblick in die Gedankenwelt der heute dort Lebenden.   

Aufgrund der beschränkten möglichen Teilnehmerzahl wird um bis 13. November Anmeldung gebeten.

Theater und Diskussion

Von , 5. Oktober 2025 12:52

Im Oktober sind wir nicht, wie gewohnt, im Werkl, sondern im Karl-Seitz-Hof in Floridsdorf.
Joschka Köck, der gemeinsam mit dem Kollektiv Phehnix das Stationentheater WiderStadt erarbeitet hat, hat uns zur Aufführung samt Diskussion eingeladen.

Das Kollektiv Phehnix greift in seiner Arbeit Ereignisse aus der Vergangenheit auf, entfacht sie zu neuem Leben und setzt sie in Bezug zum Hier und Jetzt.

Gearbeitet wird nach Methoden des Theaters der Unterdrückten von Augusto Boal.

Samstag, 11. Oktober 2025, 17.00

Karl-Seitz-Park, 1210 Wien

WiderStadt

Partizipatives Stationentheater über den Widerstand gegen den Austrofaschismus im Wien der 1930er Jahre

Entwicklung / Spiel: Vanessa Appenzeller, Tobias Brossmann, Naomi Dutzi, Davide Gnato, Ronnie Hift, Odilia Hochstetter, Joschka Köck, Lisa Liska, Linda Raule, Hannes Reitberger, Veronika Vitovec
Künstlerische Leitung: Naomi Dutzi
Produktion: Veronika Vitovec (Leitung), Tobias Brossmann
Öffentlichkeitsarbeit: Odilia Hochstetter
Ausstattung und Kostüm: Naomi Dutzi, Ronnie Hift
Historische Beratung: Lukas Meissel, Charlotte Rönchen

Anschließend:

Samstag, 11. Oktober 2025, 19.00

WienZimmer Gartenstadt im Karl-Seitz-Hof (Jedleseer Str. 66-94/Ecke Jedleseer Straße und Dunantgasse, 1210 Wien)

mutig Demokratie WIDERSTÄNDIG machen

Podiumsdiskussion

Unter diesem Titel diskutieren Historiker*innen mit Expertise für Austrofaschismus und Widerstand und Aktivist*innen über Kontinuitäten und Unterschiede der historischen Situation des Weges in den Austrofaschismus und der Situation unserer Demokratie heute. Außerdem besprechen sie die unterschiedlichen Möglichkeiten künstlerischer, aktivistischer und historisch-wissenschaftlicher Arbeit, unsere Demokratie widerständig zu machen. Welche Widerstandsformen brauchen wir heute? Wie gehen wir mit dem Rechtsruck heute um? Was können wir aus der Geschichte lernen und wie schaffen wir eine zeitgemäße Erinnerungskultur?

Gäste:

*Charlotte Rönchen, Historikerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Historische Sozialforschung in Wien

*Dr. Lukas Meissel, Historiker und Associated Research Fellow (Post Doc) am Richard Koebner Minerva Center for German History an der Hebräischen Universität Jerusalem.

*Anna Rosenberg, Bündnis 12. Februar: https://www.buendnis1202.at/

*Eva Posch, Wir* Gegen Rechts: https://wir-gegen-rechts.at/

Moderation: Ronnie Hift, Kollektiv Phehnix

Eintritt frei, wir freuen uns auf viele Theaterbesucher_innen und Mitdiskutant_innen!

Gefördert von der Stadt Wien Kultur und vom Zukunftsfonds der Republik Österreich; mit freundlicher Unterstützung des WienZimmers.

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