Category: Vortrag

Licht, Luft und Schatten

Von , 26. Juni 2026 09:54

Im Juli macht „Rassismusfreies Transdanubien“ eine Pause. Wir sind erst am 2. Dienstag im August wieder da und freuen uns, euch zu folgender Veranstaltung einzuladen:

Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und Nationalsozialismus.

Dienstag, 11.8.2026, 19:30 (Ankommen ab 19:00)

Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-39/Stg. 6/R02

Mit Claudia Kuretsidis-Haider (Hg.in) und Manfred Mugrauer

Die beiden im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes tätigen Historiker_innen sprechen über ihr Forschungsprojekt über Widerstand und Vertreibung in Wiener Gemeindebauten im Austrofaschismus und den Jahren der NS-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die als Juden*Jüdinnen verfolgt und gekündigt bzw. aufgrund ihres widerständigen Verhaltens Opfer polizeilichen und juristischen Unrechts wurden.

Die Idee zu dieser Veranstaltung anlässlich der Einweihung der Gedenktafel für verfolgte und vertriebene Bewohner_innen des Goethehofs. Die Tafel, von „Steine des Gedenkens“ finanziert und umgesetzt, wurde am 19. Juni 2026 feierlich enthüllt.

Claudia Kuretsidis-Haider ist Historikerin und leitet die Abteilung Historische Sammlungen am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Die thematischen Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sind: Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich und im internationalen Kontext, Holocaustforschung, Widerstandsforschung, Gedenkpolitik und Erinnerungskultur(en).

Manfred Mugrauer ist Historiker. Er ist wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft und Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.

Aktiv im April 

Von , 10. April 2026 08:02

Dienstag, 14.4.2026 im Werkl

Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts!

Mit Isabella Haschke, Adalbert Krims, Manfred Sauer und Elfriede Schuh

Je weiter wir uns vom Ende des Zweiten Weltkriegs entfernen, umso mehr scheint diese von Willy Brandt 1981 geäußerte Erkenntnis in Vergessenheit zu geraten. Zumindest könnte man diesen Eindruck angesichts der zunehmend instabilen politischen Lage auf der Welt bekommen. Kein Wunder also, dass sich auch in unseren Breitengraden immer mehr Menschen Sorgen um die Zukunft machen. Krieg scheint zunehmend zur Normalität zu werden, mit leichtfertig in Kauf genommenen „Kollateralschäden“ und unendlichem menschlichen Leid.

Wie ist die aktuelle Situation einzuschätzen? Was braucht es, um aus der Spirale der Gewalt auszusteigen? Gibt es eine Rückkehr zum Völkerrecht? Und warum kommt die Friedensbewegung nicht in die Gänge?

Darüber wollen wir sprechen mit:

Isabella Haschke (Wandern für den Frieden), Adalbert Krims (Hrsg. der Zeitschrift „Kritisches Christentum), Manfred Sauer (Zeitschrift „betrifft frieden“), Elfriede Schuh (Friedensaktivistin)

Veranstaltet von Rassismusfreies Transdanubien Mit Isabella Haschke, Adalbert Krims, Manfred Sauer und Elfriede Schuh

Je weiter wir uns vom Ende des Zweiten Weltkriegs entfernen, umso mehr scheint diese von Willy Brandt 1981 geäußerte Erkenntnis in Vergessenheit zu geraten. Zumindest könnte man diesen Eindruck angesichts der zunehmend instabilen politischen Lage auf der Welt bekommen. Kein Wunder also, dass sich auch in unseren Breitengraden immer mehr Menschen Sorgen um die Zukunft machen. Krieg scheint zunehmend zur Normalität zu werden, mit leichtfertig in Kauf genommenen „Kollateralschäden“ und unendlichem menschlichen Leid.

Wie ist die aktuelle Situation einzuschätzen? Was braucht es, um aus der Spirale der Gewalt auszusteigen? Gibt es eine Rückkehr zum Völkerrecht? Und warum kommt die Friedensbewegung nicht in die Gänge?

Darüber wollen wir sprechen mit:

Isabella Haschke (Wandern für den Frieden), Adalbert Krims (Hrsg. der Zeitschrift „Kritisches Christentum), Manfred Sauer (Zeitschrift „betrifft frieden“), Elfriede Schuh (Friedensaktivistin)

Veranstaltet von Rassismusfreies Transdanubien im Werkl/Goethehof, Schüttaustraße 1-39/6/R02, 1220 Wien um 19:30h (Ankommen ab 19:00h).


Donnerstag, 16. April 2026 Donaucitykirche

Menschenrechts-NGOs unter Druck – Amnesty International

Mit Shoura Zehetner-Hashemi

Vortrag und Diskussion, um 19:00h, Donaucitystraße 2, 1220 Wien

Shoura Zehetner-Hashemi ist Geschäftsführerin von Amnesty International Österreich

Eine Veranstaltung der Friedensinitiative 22 und des Österreichischen Friedensrats

Dienstag, 13.1.2026 im Werkl

Von , 8. Januar 2026 14:41

Wie stehen die Chancen auf Frieden in Palästina? – um 19:00h

Mit Muna Duzdar

Der Krieg Israels gegen die palästinensische Zivilbevölkerung dauert unvermindert an und erstreckt sich inzwischen nicht nur auf Gaza, sondern auch das Westjordanland, wo die israelische Regierung illegalen Siedlungsbau forciert und die Lebensgrundlagen der palästinensischen Bevölkerung durch großflächige Abholzung von Olivenbäumen zerstört.

Sind der im Gaza-Friedensplan vorgesehene Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen und eine mögliche palästinensische Selbstverwaltung nun in greifbarer Nähe? Und können wir überhaupt von einem Waffenstillstand sprechen? Und wie sieht es mit der Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln und winterfesten Behausungen aus?

Darüber werden wir mit Muna Duzdar sprechen.

Muna Duzdar ist Rechtsanwältin und Abgeordnete zum Nationalrat der SPÖ. Sie ist Obfrau des Verfassungsausschusses, Mitglied des Pilnacek-Untersuchungsausschusses, des Justizausschusses und des Geschäftsordnungsausschusses. Im September 2025 stellten sie und ihr Kollege Paul Stich ein Anfrage an die Außenministerin betreffend der Lieferung von Rotax-Motoren für Drohnen, die im Gaza-Krieg zum Einsatz kommen, siehe Anfrage von Muna Duzdar. Sie ist die Tochter palästinensischer Einwanderer und war erste Staatssekretärin mit Migrationshintergrund in der Regierung Kern (2016-2017).

Wie gewohnt im – Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-30 / Stiege 6 / R02, 1220 Wien

Wilfried Leisch – 9.9.2025

Von , 16. August 2025 09:17

Die Welt steht in Flammen – Und wo bleibt die Friedensbewegung?

Weltweit werden Konflikte immer öfter mit militärischer Gewalt ausgetragen, Verhandlungsbemühungen gar nicht erst angestrebt. Dazu passt, dass Milliarden für Rüstung ausgegeben werden (500 bis 700 Milliarden Euro im Rahmen von „Re Arm Europe/Readiness 2030“ und in den nächsten 10 Jahren sogar bis 3.000 Milliarden Euro für Aufrüstung / 800 Mrd. in Deutschland alleine), während überall die Budgets für Soziales, Bildung, Gesundheit gekürzt werden. Auch Österreich soll sein Rüstungsbudget von dzt. 5 Mrd. Euro bis 2030 auf 10 Mrd. Euro erhöhen. Und die Neutralität wird zwar im Mund geführt, aber täglich mit Füßen getreten. Das alles lässt nur den Schluss zu, das wir uns einer neuen Form der Barbarei nähern. 

Waren in den 1980er Jahren in ganz Europa friedensbewegte Menschen auf den Straßen, um gegen die Stationierung einer neuen Generation von amerikanischen Mittel- und Langstreckenraketen zu demonstrieren, ist heute die Friedensbewegung auffallend ruhig. Was verursacht dieses Schweigen?

Über die imperialistischen Kriege ebenso wie darüber, wie eine Friedensbewegung wieder erstarken kann, reden wir mit unserem Gastreferenten.

Solidarität

Wilfried Leisch ist Politikwissenschaftler, Publizist und Journalist. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Initiative „Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg“ sowie der Plattform „proDemokratie“ und des Österreichischen Solidaritätskomitees/pro SV ist er langjähriger Aktivist der Anti-Atom- und Friedensbewegung und setzt sich für den Erhalt der österreichischen Neutralität ein.

Dienstag, 9.9.2025, 19:30h (Ankommen 19:00h)
Werkl im Goethehof,
Schüttaustraße 1-39/6/R02,
1220 Wien

Ungleichheiten produzieren

Von , 26. März 2025 12:28

Für Dienstag, den 8.4.2025 laden wir zur Veranstaltung:

(Re)Produktion von Ungleichheiten durch Hilfsmaßnahmen

Wir freuen uns, diese Veranstaltung mit einem Vortrag von Danae Ioannou Naoum ankündigen zu können. Danae Ioannou Naoum wird unter anderem ihre Diplomarbeit vorstellen, die sie zum Thema „(Re)Produktion von Ungleichheiten durch Hilfsmaßnahmen“ geschrieben hat. Anhand des Beispiels des Empfangs von geflüchteten Personen in Österreich wird sie die Effekte und Folgen von Hilfsmaßnahmen analysieren.
Danae Ioannou Naoum ist Sozialwissenschaftlerin und Kulturvermittlerin, Beginn der Veranstaltung ist um 19:30h, ein Ankommen ab 19h.

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