Wie stehen die Chancen auf Frieden in Palästina? – um 19:00h
Mit Muna Duzdar
Der Krieg Israels gegen die palästinensische Zivilbevölkerung dauert unvermindert an und erstreckt sich inzwischen nicht nur auf Gaza, sondern auch das Westjordanland, wo die israelische Regierung illegalen Siedlungsbau forciert und die Lebensgrundlagen der palästinensischen Bevölkerung durch großflächige Abholzung von Olivenbäumen zerstört.
Sind der im Gaza-Friedensplan vorgesehene Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen und eine mögliche palästinensische Selbstverwaltung nun in greifbarer Nähe? Und können wir überhaupt von einem Waffenstillstand sprechen? Und wie sieht es mit der Versorgung der Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln und winterfesten Behausungen aus?
Darüber werden wir mit Muna Duzdar sprechen.
Muna Duzdar ist Rechtsanwältin und Abgeordnete zum Nationalrat der SPÖ. Sie ist Obfrau des Verfassungsausschusses, Mitglied des Pilnacek-Untersuchungsausschusses, des Justizausschusses und des Geschäftsordnungsausschusses. Im September 2025 stellten sie und ihr Kollege Paul Stich ein Anfrage an die Außenministerin betreffend der Lieferung von Rotax-Motoren für Drohnen, die im Gaza-Krieg zum Einsatz kommen, siehe Anfrage von Muna Duzdar. Sie ist die Tochter palästinensischer Einwanderer und war erste Staatssekretärin mit Migrationshintergrund in der Regierung Kern (2016-2017).
Wie gewohnt im – Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-30 / Stiege 6 / R02, 1220 Wien
Die Welt steht in Flammen – Und wo bleibt die Friedensbewegung?
Weltweit werden Konflikte immer öfter mit militärischer Gewalt ausgetragen, Verhandlungsbemühungen gar nicht erst angestrebt. Dazu passt, dass Milliarden für Rüstung ausgegeben werden (500 bis 700 Milliarden Euro im Rahmen von „Re Arm Europe/Readiness 2030“ und in den nächsten 10 Jahren sogar bis 3.000 Milliarden Euro für Aufrüstung / 800 Mrd. in Deutschland alleine), während überall die Budgets für Soziales, Bildung, Gesundheit gekürzt werden. Auch Österreich soll sein Rüstungsbudget von dzt. 5 Mrd. Euro bis 2030 auf 10 Mrd. Euro erhöhen. Und die Neutralität wird zwar im Mund geführt, aber täglich mit Füßen getreten. Das alles lässt nur den Schluss zu, das wir uns einer neuen Form der Barbarei nähern.
Waren in den 1980er Jahren in ganz Europa friedensbewegte Menschen auf den Straßen, um gegen die Stationierung einer neuen Generation von amerikanischen Mittel- und Langstreckenraketen zu demonstrieren, ist heute die Friedensbewegung auffallend ruhig. Was verursacht dieses Schweigen?
Über die imperialistischen Kriege ebenso wie darüber, wie eine Friedensbewegung wieder erstarken kann, reden wir mit unserem Gastreferenten.
Wilfried Leisch ist Politikwissenschaftler, Publizist und Journalist. Als ehrenamtlicher Mitarbeiter der Initiative „Gewerkschafter:innen gegen Atomenergie und Krieg“ sowie der Plattform „proDemokratie“ und des Österreichischen Solidaritätskomitees/pro SV ist er langjähriger Aktivist der Anti-Atom- und Friedensbewegung und setzt sich für den Erhalt der österreichischen Neutralität ein.
Dienstag, 9.9.2025, 19:30h (Ankommen 19:00h)
Werkl im Goethehof,
Schüttaustraße 1-39/6/R02,
1220 Wien
Für Dienstag, den 8.4.2025 laden wir zur Veranstaltung:
(Re)Produktion von Ungleichheiten durch Hilfsmaßnahmen
Wir freuen uns, diese Veranstaltung mit einem Vortrag von Danae Ioannou Naoum ankündigen zu können. Danae Ioannou Naoum wird unter anderem ihre Diplomarbeit vorstellen, die sie zum Thema „(Re)Produktion von Ungleichheiten durch Hilfsmaßnahmen“ geschrieben hat. Anhand des Beispiels des Empfangs von geflüchteten Personen in Österreich wird sie die Effekte und Folgen von Hilfsmaßnahmen analysieren.
Danae Ioannou Naoum ist Sozialwissenschaftlerin und Kulturvermittlerin, Beginn der Veranstaltung ist um 19:30h, ein Ankommen ab 19h.
Geschlechtersensible Bubenarbeit in Erziehung und Unterri
Toxische Männlichkeiten, Männer als Gewalttäter, männliche Dominanzkulturen, die Frauen verschweigen oder nicht zu Wort kommen lassen, ein Familienernährermodell, in dem Männer fürs Geldverdienen, Frauen für die unbezahlte Reproduktionsarbeit zuständig sind – all dies sind Elemente, die unsere Gesellschaft mitstrukturieren. Aber weder Frauen- noch Männerrollen sind naturgegeben, schon gar nicht ihre gesellschaftliche Bewertung.
Neben geschlechtersensiblen Unterrichts- und Erziehungsmodellen, die auf Mädchen fokussierten, ist 2008 mit poika ein Verein entstanden, der sich der Arbeit mit Buben an emanzipatorischen Männlichkeitsbildern widmet. Heute arbeitet der Verein mit allen Kindern und Jugendlichen, unabhängig von deren Geschlechtsidentität.
Was hat die Menschen von poika dazu motiviert, sich mit dem Thema „Bubenarbeit“ zu beschäftigen? Welches sind die Hauptthemen und Probleme, die bei der Arbeit mit Buben auftauchen? Welche Erfolge gibt es zu verzeichnen? Wie laufen die angebotenen Workshops konkret ab? Was bräuchte es, damit möglichst viele der heranwachsenden Männer erreicht werden können? Wie weit ist es innerhalb der vorhandenen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen überhaupt möglich, nachhaltig auf die Ausbildung von Geschlechterrollen einzuwirken?
Darüber und über vieles andere sprechen wir mit Philipp Leeb, einem der Initiatoren von poika und Obmann des Vereins.
Wie gewohnt im Yella Yella!
Nachbar_innentreff, Maria-Tusch-Straße 2/1, 1220 Wien
Dienstag, 18.6.2024, 19:30 (Ankommen ab 19:00)
Hier eine kleine Zusammenfasung unserer Veranstaltung zu 90 Jahren Februar 1934 am 18.2.2024 im Goethehof. Mit einem Bericht von Barbara Eder, mit einem Tonmitschnitt von Gerhard Kettler und vielen, vielen Bildern (nur Facebook) dazu.
Und am 19. März laden wir zur Veranstaltung:
Voluntarias Internacionales de la Libertad – 34 Österreicherinnen gegen Franco
Ungefähr 1.400 Freiwillige aus Österreich verteidigten in den Internationalen Brigaden in den Jahren 1936-1939 die Spanische Republik gegen die putschenden Militärs unter Franco.
Darunter sind 34 Österreicherinnen dokumentiert, die zum überwiegenden Teil im Internationalen Sanitätsdienst als Ärztinnen und Krankenschwestern den Kampf des republikanischen Spanien solidarisch unterstützten. Einige waren auch als Journalistinnen, Dolmetscherinnen oder in Schulungsprogrammen für Frauen tätig. Nach dem Ende des Spanischen Bürgerkrieges 1939 kehrten nur wenige ins besetzte Österreich zurück, wo sie in der Illegalität politisch tätig waren; die meisten engagierten sich in ihren Exilländern in den dortigen antifaschistischen Widerstandsbewegungen.
Irene FILIP ist die Tochter von Leopold Baumann, der als österreichischer Freiwilliger in den Internationalen Brigaden kämpfte. In ihrem Vortrag werden die Lebenswege dieser Frauen in Kurzbiographien mit Dokumenten und Fotos nachgezeichnet. Sie leitet das Spanienarchiv im DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes).
Wann: Dienstag, 19.03.2024, 19:30h; Ankommen ab 19:00h
Wo: Yella Yella! Nachbar_innentreff, Maria-Tusch-Straße 2/1, 1220 Wien
Lese mehr über das Mandela-Denkmal.