Wir trauern…

Von , 7. November 2020 22:11

…um Gudrun, die zur falschen Zeit am falschen Ort war, Leider konnten wir sie nicht besser kennenlernen,

Im November hätten wir gerne Mireille Ngosso bei unserem monatlichen Treffen begrüßt, dass wir nun Lockdown- bedingt leider absagen müssen. Wir bemühen uns, den Termin im Frühling nachzuholen.

20.10.2020: Jahresplanung für 2021

Von , 18. Oktober 2020 19:19

Das monatliche Treffen im Oktober wollen wir dazu nutzen, unsere Aktionen für das Jahr 2021 zu planen, deshalb sind diesmal keine speziellen ReferentInnen geladen.

Ort: Yella Yella! Nachbar_innentreff, Maria Tusch-Straße 2/1/EG, 1220 Wien

Zeit: Dienstag, 20. Oktober 2020, 19.00 (Eintreffen), 19.30 (Beginn)

15.9.2020 “Erntearbeiter*innen (Sezonieri) in Österreich”

Von , 11. September 2020 11:21

Der Septembertermin von „Rassismusfreies Transdanubien“ wird der Situation von Erntearbeiter*innen (Sezonieri) in Österreich gewidmet sein.

Quelle: Wikipedia

Nicht nur die österreichische Bauwirtschaft und der österreichische Tourismus, sondern auch heimische Landwirte machen sich die mit der EU-Osterweiterung geschaffene Möglichkeit zunutze, Arbeiter*innen aus Osteuropa zu schlechtesten Bedingungen für sich malochen zu lassen. Die privatwirtschaftlich strukturierte österreichische Landwirtschaft kann einerseits nur schwer Mindeststundenlöhne zahlen, wie sie die Gewerkschaften fordern, andererseits gelten grundlegende Menschen- und Arbeitsrechte auch für Erntearbeiter*innen und noch andererseits wollen Konsument*innen für ihren Spargel u.a. Gemüse nicht noch mehr zahlen als sie dies ohnehin schon tun. Auf der Strecke bleiben die Menschen, die am Feld die schwere körperliche Arbeit verrichten, oft stundenlang in Erntemaschinen am Bauch liegend – die Bilder sind vielleicht einigen von euch bekannt. Vereinbarte Löhne werden oft nicht ausbezahlt, für die zur Verfügung gestellten Unterkünfte wird Geld vom Lohn abgezogen. Im Sommer konnte die Sezonieri-Kampagne die skandalösen Arbeits- und Wohnbedingungen von Erntearbeiter*innen aufdecken, ganz so als gäbe es kein Corona oder als gälte dies nur für die sogenannten Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft.

Wie gehen wir mit all diesen Widersprüchen um, die charakteristisch für unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem sind? Was kann die Gewerkschaft für diese Gruppe der prekär Beschäftigten tun?  

Darüber diskutieren wir mit Gernot Trausmuth. Er ist langjähriger politischer Aktivist und Publizist, mit Veröffentlichungen u.a. zur Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung. Außerdem macht er Stadtführungen durch das Rote Wien. Bei den Kinderfreunden Donaustadt organisiert er sich ehrenamtlich in der Flüchtlingssolidarität. Sein Buch „Ich fürchte niemanden. Adelheid Popp und der Kampf für das Frauenwahlrecht“ erschien 2019 im Mandelbaum-Verlag.

Ort: Yella Yella! Nachbar_innentreff, Maria-Tusch-Straße 2/1, 1220 Wien (mit Autobus 84 A von Aspernstraße bis Johann-Kutschera-Gasse)

Zeit: Dienstag, 15.9.2020. Eintreffen wie immer ab 19.00, Beginn der Veranstaltung: 19.30

18.8.2020 “Darf Political Correctness die Freiheit der Kunst einschränken?”

Von , 11. August 2020 15:50

Die österreichische Kabarettistin Lisa Eckhart wurde aufgrund von Antisemitismusvorwürfen vom Hamburger Harbour-Front-Literaturfestival ausgeladen. Einerseits wollte niemand gemeinsam mit ihr lesen, andererseits waren die Veranstalter verstärkter Kritik auch in dem als „links“ geltenden Stadtviertel ausgesetzt, in dem das Festival ausgetragen werden sollte.

In den Medien landauf, landab wird deshalb seit Tagen diskutiert, was Kunst dürfe und was nicht, ob Eckhart wirklich eine Antisemitin sei und welche Verbote im Namen der Political Correctness ausgesprochen werden dürfen.

Wir konnten die Autorin El Awadalla gewinnen, ihre Sicht dieser Geschichte mit uns zu teilen und mit uns zu diskutieren, worüber wir uns sehr freuen.

El ist ist Schriftstellerin, Dialektautorin, Poetry Slammerin, Krimiautorin. Sie hat in den Jahren 2000-2007 gemeinsam mit Traude Korosa die Widerstandslesungen gegen Blau-Schwarz I am Ballhausplatz organisiert, wollte 2016 zur Bundespräsidentschaftswahl kandidieren und versteht sich als Kämpferin gegen Unrecht. Außerdem verfügt sie über beeindruckendes Allgemeinwissen, wie wir 2005 live im ORF sehen konnten.

Wenn gewünscht, können zur Veranschaulichung auch ein, zwei Videos von Lisa Eckhart eingespielt werden.

Ort: Yella Yella! Nachbar_innentreff, Maria-Tusch-Straße 2/1, 1220 Wien (mit Autobus 84 A von Aspernstraße bis Johann-Kutschera-Gasse)

Zeit: Dienstag, 18.8.2020. Eintreffen wie immer ab 19.00, Beginn der Veranstaltung: 19.30

23.6.2020 “ein Virus, das auch unsere Grundrechte bedroht?”

Von , 29. Mai 2020 17:45

Das erste Mal nach Ende des “Lock downs” wollen wir Euch – diesmal zu einem unüblichen Zeitpunkt und an einem bisher unüblichen Ort – wieder zu einer unserer Diskussionveranstaltung laden.

Passwnderweise geht es diesmal um die Massnahmen zur Pandemie unter politischen Gesichtspunkten.

Welche großen, für viele existenziellen und in ihren Konsequenzen noch nicht einmal absehbare Schäden haben die getroffenen Maßnahmen angerichtet? Mit welchen Ressentiments weiterhin Politik (z.B. speziell auch gegenüber Wien Stichwort: Öffnung der Bundesgärten). Rassistische Denkmuster bestimmen weiterhin die Politik (Stichwort: Es gälte das Leben der Österreicher zu schützen statt jenes aller in Österreich lebenden Menschen oder zuletzt die Debatte über die angeblich das Virus verbreitenden Leiharbeiter bei der Post).

Zum Thema haben wir diesmal Angelika Adensamer eingeladen. Sie ist Juristin sowie Mitglied des Koordinationsteams und Aktivistin von LINKS.

Ort diesmal:

Yella Yella! Nachbar_innentreff, Maria Tusch-Straße 2/1/EG, 1220 Wien (Seestadt)

Zeit:

Dienstag, 23.6.2020, 19.00 (Eintreffen), 19.30 (Beginn der Veranstaltung)

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