Asylrecht – Verschlechterungen in Endlosschleife?
mit Lukas Gahleitner-Gertz
Dienstag, 8. September 2026, 19:39 h (Ankommen ab 19:00 h)
Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-39, Stg. 6, R02, 1220 Wien (Eingang straßenseitig)

Bis zum österreichischen EU-Beitritt 1995 war das Asylrecht nationalstaatliche Angelegenheit, seitdem ist es aufs Engste mit der EU-Asylgesetzgebung verquickt. Es erfolgen laufend neue „Anpassungen“, bei denen es zuallerletzt um das Wohl der asylsuchenden Menschen geht. Das hat für sie nicht nur rechtliche Unübersichtlichkeit zur Folge, sondern wirkt sich auch auf das Leben aus, das durch zunehmende Prekarisierung und Unsicherheit gekennzeichnet ist.
An diesem Abend wollen wir einen Blick auf die Geschichte und Gegenwart der österreichischen und europäischen Asylgesetzgebung werfen.
Außerdem könnt ihr, wenn ihr mit Geflüchteten arbeitet, praktische Informationen erhalten.
Dazu haben wir Lukas Gahleitner-Gertz eingeladen, einen ausgewiesenen Kenner der Materie. Er ist Jurist und Sprecher der asylkoordination österreich. Nach jahrelanger Tätigkeit in der Rechtsberatung und -vertretung im Asylbereich war er in einer Rechtsanwaltskanzlei und bei Amnesty International Österreich tätig.