Licht, Luft und Schatten
Im Juli macht „Rassismusfreies Transdanubien“ eine Pause. Wir sind erst am 2. Dienstag im August wieder da und freuen uns, euch zu folgender Veranstaltung einzuladen:
Licht, Luft und Schatten. Wiener Gemeindebauten in Austrofaschismus und Nationalsozialismus.
Dienstag, 11.8.2026, 19:30 (Ankommen ab 19:00)
Werkl im Goethehof, Schüttaustraße 1-39/Stg. 6/R02
Mit Claudia Kuretsidis-Haider (Hg.in) und Manfred Mugrauer
Die beiden im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes tätigen Historiker_innen sprechen über ihr Forschungsprojekt über Widerstand und Vertreibung in Wiener Gemeindebauten im Austrofaschismus und den Jahren der NS-Diktatur. Im Mittelpunkt stehen jene Menschen, die als Juden*Jüdinnen verfolgt und gekündigt bzw. aufgrund ihres widerständigen Verhaltens Opfer polizeilichen und juristischen Unrechts wurden.
Die Idee zu dieser Veranstaltung anlässlich der Einweihung der Gedenktafel für verfolgte und vertriebene Bewohner_innen des Goethehofs. Die Tafel, von „Steine des Gedenkens“ finanziert und umgesetzt, wurde am 19. Juni 2026 feierlich enthüllt.
Claudia Kuretsidis-Haider ist Historikerin und leitet die Abteilung Historische Sammlungen am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. Die thematischen Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit sind: Ahndung von NS-Verbrechen in Österreich und im internationalen Kontext, Holocaustforschung, Widerstandsforschung, Gedenkpolitik und Erinnerungskultur(en).
Manfred Mugrauer ist Historiker. Er ist wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft und Mitarbeiter im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes.
