Category: Gedenken

16.2.2019 Donaustädter Februargedenken

Von , 27. Januar 2019 23:20
Februargedenken im vergangenen Jahr

Die FreiheitskämpferInnen Donaustadt, die Sozialistische Jugend 22, die KPÖ, die Grünen Donaustadt und Rassimusfreies Transdanubien laden zur gemeinsamen Veranstaltung im Gedenken an die Februarkämpfe von 1934.

Start: 15 Uhr
bei der Gedenktafel am Goethehof, Schüttaustraße 1-39, Haupteingang, 1220 Wien.

Im Anschluss (ca 16 Uhr) referiert Gernot Trausmuth im Kaisermühlner Werkl (Stiege 6/R02) über die Februarkämpfe im 22. Bezirk.

Zum Abschluss (18 Uhr): Gemütliches ArbeiterInnenliedersingen mit Gitarrenbegleitung.

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11.2.2018: Gedenken an den Februar 1934

Von , 28. Januar 2018 21:10

Sonntag, 11. Februar 2018, 15.00
Treffpunkt: Gedenktafel am Goethehof (1220, Schüttaustraße 1-39/Durchgang des Hauptportal)

Programm:

  • „Vom Februar 1934 bis heute“ (Rede von Michael Bonvalot /Zwischenrufe)
  • Arbeiterlieder, gesungen von Simon Walter
  • Rundgang durch den Goethehof
  • Besuch im Kaisermühlner Werkl (Stiege 6/R02)

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Sozialdemokratie bestimmende Kraft im Wiener Rathaus. 1922 wurde Wien ein selbstständiges Bundesland. Damit war auch der Grundstein für das „Rote Wien“ gelegt. Neben Reformen im Gesundheits- und Bildungswesen wurde 1923 ein umfangreiches Bauprogramm gestartet, um für die Bevölkerung menschenwürdige Wohnungen zu schaffen – hell, trocken, mit Wasserleitung und WC ausgestattet, waren sie ein krasser Gegensatz zu den Bassena-Wohnungen in den Mietskasernen. Wesentlicher Teil der Anlagen waren Gemeinschaftseinrichtungen wie Bäder, Kindergärten, Waschküchen, Mütterberatungsstellen, Ambulatorien, Tuberkulosestellen, Turnhallen, Bibliotheken etc. Die Stadt Wien errichtete in der Zwischenkriegszeit 63.000 Wohnungen.

Der Goethehof war als eine der letzten Bastionen des Widerstandes gegen den austrofaschistischen Ständestaat während der Februarkämpfe 1934 heftig umkämpft. Erst nach längerer Zeit des Dauerbeschusses – zum Teil mit schwerer Artillerie – besiegten Polizei und Armee diese Hochburg der gegen den drohenden Faschismus kämpfenden ArbeiterInnenbewegung. Ihr Aufstand des Jahrs 1934 war ein Aufstand für die Rettung der Demokratie!

Eine den Verteidigern des Goethehofes gewidmete Gedenktafel wurde erst in den 1980er-Jahren angebracht.

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17.03.2016: Lovara, Sinti und Roma am Ringelseeplatz

Von , 3. März 2016 17:35

LovaraSintiRoma

Veranstaltungs-Programm

Einladung zu einer Veranstaltung, bei der gemeinsam mit ZeitzeugInnen an die auf dem und um den Ringelseeplatz im 21. Bezirk lebenden  Lovara, Sinti und Roma erinnert werden soll. Veranstaltet von der überparteilichen Gedenk-Plattform Transdanubien.

Donnerstag, 17. März 2016, 17 Uhr
21., Franklinstraße / Ecke Prießnitzgasse
(ca. 5 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Floridsdorf )
Ab 18 Uhr: Gasthaus Birner, 21., An der Oberen Alten Donau 47

Bei der kurzen Kundgebung in der Franklinstraße wird der Wunsch nach Schaffung einer Erinnerungsstätte an die Opfer der Verfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus unter den ehemaligen BewohnerInnen des Ringelseeplatzes unterstrichen. Nach einem kurzen Fußweg werden im Gasthaus Birner historische Fotos aus dem Familienarchiv von Willy S. Horvath gezeigt und die ZeitzeugInnen Ruzsa Nikolić-Lakatos (Lovarica, Sängerin), Alfred Ullrich (Sinto, Künstler) und Mozes Heinschink (Sprachwissenschafter) werden über ihren Bezug zum damaligen Leben auf dem Mühlschüttel und Bruckhaufen erzählen.

Gedenkkultur Spurensuche

Von , 14. Januar 2016 16:31

Erinnern

Rassissmusfreies Transdanubien bemüht sich um die Sichtbarmachung und das Gedenken an das Sammellager der Sinti, Roma und Lowara, das im Nationalsozialismus in Floridsdorf bestand.
Wir werden bei dieser Veranstaltung die Möglichkeiten erörtern wie das am besten zu bewerkstelligen wäre.
Gerhard Jordan wird freundlicherweise dazu einem Input leisten.

Die Veranstaltung findet am Dienstag den 19.01.2016 im Johanna Dohnal-Haus
(22., Anton-Sattler-Gasse 100) statt.
Wie gewohnt um 19:30h, wozu wir hiermit herzlich einladen!

17. und 18. Oktober 2015: Orte der Roma und Sinti

Von , 23. August 2015 14:53
Romplatz Orte der Roma und Sinti – eine Spurensuche in Floridsdorf
Führung mit Willi Horvath (Musiker)
Dauer: ca. 2 Std.

In den frühen 1920er-Jahren siedelten sich Lovara-Roma aus Ungarn und Sinti auf weitgehend unberührten Landstrichen am linken und rechten Ufer der Alten Donau an. Die meisten Lovara waren Pferdehändler. Am Ringelseeplatz waren noch nach 1945 Stellplätze für die Wohnwagen. Willi Horvath lebt seit seiner Geburt 1966, wie seine Vorfahren in Floridsdorf.

[Update 30.9.2015]: Nachdem der erste Termin bereits voll ist, bieten wir nun einen weiteren, nämlich am 18.10.2015 an!
[Update 15.10.2015]: Es gibt noch freie Plätze am Sonntag, den 18.10.2015]

Wir ersuchen um Anmeldung unter: romaspaziergang@yahoo.com

Treffpunkt ist jeweils um 14:00 h, der Ort wird bei Anmeldung bekanntgegeben! Eine Spende ab 7 EUR/Person ermöglicht diese Veranstaltung.

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